Hummus ist eine leckerer cremiger Aufstrich aus der orientalischen Küche, den Du vielfältig verwenden kannst. Ob als Dipp zum Brot, als Beilage zu Gemüse oder eingerollt in einem Wrap. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist er gut geeignet, da er durch das Sesam-Mus (Tahin) viel Calcium und durch die Kichererbsen viele Mineralstoffe und pflanzliche Proteine enthält. Der klassische Hummus besteht hauptsächlich aus gekochten Kichererbsen und Tahin. Hier möchte ich Dir aber neben dem klassischen Hummus zwei weitere Variationen von Hummus vorstellen – Kürbis-Hummus und Rote Beete-Hummus. Die beiden Varianten schmecken nicht nur fantastisch, sondern sind auch ein Genuss für die Augen. Ich wünsche Dir viel Freude beim Zubereiten!

Zutaten:

  • 800g Kichererbsen aus der Dose (abgetropft)
  • 4 EL Olivenöl
  • (2 große Knoblauchzehen)
  • 3 gehäufte EL Tahin
  • Saft einer halben ausgepressten Zitrone
  • 200g Kürbis (z .B. Hokkaido)
  • 200g Rote Beete
  • etwas Petersilie
  • Salz nach Geschmack
  • Ras el Hanout
  • Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Minze
  • Sesamöl oder Ghee

Den Kürbis waschen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Die Rote Beete schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. In zwei Töpfen Ghee oder Sesamöl auf mittlerer Stufe erhitzen und in den einen Topf die Kürbis-Würfel und in dem anderen Topf die Rote Beete-Würfel kurz anbraten. Mit Wasser ablöschen und die Temperatur etwas herunterstellen. Einen Deckel auf die Töpfe geben und das Gemüse weiterdünsten bis es gar ist. Zwischendurch schauen, ob immer etwas Flüssigkeit im Topf ist, gegebenenfalls immer wieder etwas nachgeben.

Während das Gemüse dünstet, kannst du die Kichererbsen über einer Schüssel abtropfen lassen. Behalte die Flüssigkeit der Kichererbsen, denn du kannst sie später noch zum Verdünnen benutzen. Zudem enthält die Flüssigkeit viele Proteine und Mineralstoffe. Nun die Kichererbsen in ein hohes Gefäß geben. Dann die Knoblauchzehen schälen, pressen und zu den Kichererbsen geben. Wenn du keinen Knoblauch magst, kannst Du ihn natürlich weglassen. Die halbe Zitrone auspressen und zugeben. Dann das Sesam-Mus (Tahin) und das Olivenöl zugeben. Nun kannst du schon einen TL Salz und etwas gemahlenen Kreuzkümmel zugeben und die gesamte Masse mit dem Pürierstab pürieren. Wenn du merkst das die Masse ziemlich fest ist, gebe etwas von dem Kichererbsen-Wasser hinzu oder Leitungswasser. Jetzt ist der klassische Hummus bereits fertig. Dann die Masse in drei Teile aufteilen. Der erste Teil bleibt als klassischer Hummus. Du kannst je nach Geschmack noch Salz, Paprikapulver und gehackte frische Petersilie zugeben. Zu dem zweiten Teil gibst du den gedünsteten Kürbis hinzu, zudem 1 TL Kurkumapulver und 1 TL Ras el Hanout und auch hier noch je nach Geschmack etwas Salz, dann das ganze nochmal pürieren. Zu dem dritten Teil gibst du die gedünsteten Roten Beete und 1 TL getrocknete Minze. Auch hier das ganze noch einmal pürieren. Fertig ist dein Hummus Dreierlei. Als Deko habe ich noch etwas Olivenöl und Sesam auf das Hummus gegeben sowie frische essbare Blüten aus dem Garten – Köstlich!

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